Kulturmagazin

Einkaufskultur - Die schönsten Konsumtempel der Welt

von Carolin Moskal

Sie möchten Wahrzeichen sowie den Lifestyle einer Stadt entdecken? Dann sind Sie dort richtig, wo es zwar nichts umsonst gibt, sich aber trotzdem Menschenmengen tummeln. Besondere Einkaufserlebnisse gibt es in jeder Stadt. Es sind kleine Läden mit besonderem Charme oder sogenannte Flagshipstores, Läden die als Vorzeige Objekte für Marken dienen. Die markanten Stores werden oft von den angesagtesten Architekten entworfen und verwirklicht. Auch Traditionskaufhäuser oder alte Märkte mit Geschichte spiegeln das Gefühl der Stadt wieder und sind schon längst zu Touristenmagneten geworden.
Ob alteingesessenes Kaufhaus mit Tradition oder Zeitgenössische Architektur die immer außergewöhnlicher wird. Die Konsumstätten setzen ihre Waren in Szene! Entdecken Sie unsere Top Five der Einkaufskultur:



Apple Store, New York

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Auf der berühmten Einkaufsmeile, der 5th Avenue in New York, bietet Apple seinen „Fans“ einen besonderen Service. 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr ist der Glaskubusi für die kauffreudigen Besucher geöffnet. Umgeben von Wolkenkratzern leuchtet das, von dem Architekt Bohlin Cywinski Jackson konstruierte Werk, des Nachts elegant, auf der General Motors Plaza. Die Hochhäuser spiegeln sich in den Scheiben und dieses etwas andere, markante Gebäude fügt sich passend in seine Umgebung ein. Eine gläserne Treppe und ein Aufzug führen in den Verkaufsbereich, welcher tagsüber mit Tageslicht durch die Glasfassaden erhellt wird. Das technisch Besondere an dem Würfel ist, die Glaskonstruktion ist selbsttragend. Shoppen in NY mal anders: Hören Sie hier in Track 06 etwas über die Trödelmärkte in New York City!

KaDeWe, Berlin
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Der Vision, ein Kaufhaus im amerikanischen Stil zu errichten, musste im Jahr 1905 gleich ein ganzer Häuserblock weichen. Die großzügige Architektur und das internationale Warenangebot machten damals wie heute den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Wegen starken Schäden im Zweiten Weltkrieg wurden die beiden ersten Etagen in Anlehnung an die alten Pläne wiederaufgebaut. Erhalten blieb das originale Eisentor aus dem Eröffnungsjahr 1907.Viele Male wurde das KaDeWeiii in seiner über 100jährigen Geschichte aus- und umgebaut und erfindet sich mit einer ständig wechselnden Innenraum- und Schaufenstergestaltung immer wieder neu. Seit jeher ist das Traditionshaus ein Wahrzeichen Berlins.
Reisen Sie akustisch durch die Stadt

Prada, Tokio
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Für 90 Millionen Euro wurde das neue „Epicenter“v für die fashionbegeisterten Japaner errichtet. Der Shopping-Turm ist Prada durch und durch. Die Architekten Herzog & de Meuron schufen hier, von der Form eines Kristalls inspiriert, ein klares Statement: Prada ist Luxus pur! Die Fassade ist ein Gittergeflecht aus flachen und gewölbten Glaselementen die in diagonalen Linien verlaufen. Von außen kann man so einen Blick auf die begehrten Kollektionen erhaschen und von innen wird eine Sicht auf die Stadt eröffnet. Der „Diamantenturm“ ist auch im Inneneren außergewöhnlich gestaltet. So begibt man sich durch organisch abgerundete Gänge und Verkaufsräume in denen Mode und Architektur gekonnt zusammen wirken.
Eine literarisch- musikalische Reise von der Vergangenheit bis in die Gegenwart durch Japan

Schrannenhalle, München
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Die Schrannenhallevii („Schranne“ gebrauchte man damals für das Wort Getreide) wurde bereits vor über 150 Jahren als Getreidemarkt genutzt. Als Münchens erster Bau in einer Glas- Gusseisenkonstruktion galt sie als architektonisches Meisterwerk. Sie wurde jedoch wegen ihrer ungünstigen, bahnhofsfernen Lage, Stück für Stück wieder abgebaut. Einige Teile des Gebäudes, die damals in einer Halle der Münchner Stadtwerke wiederverwendet wurden, kehrten mit dem Wiederaufbau der Schrannenhalle im Jahr 2003, an ihren Ursprungsort zurück. Der Komplex war, und ist jetzt wieder an Münchens größten und ältesten Lebensmittelmarkt dem Viktualienmarkt gelegen und bietet mit seinen vielen Marktständen noch mehr Raum zum Flanieren zwischen Delikatessen, Hausmannskost und Handwerk.
Münchener Flair und Lifestyle hier erleben

Peek & Cloppenburg, Köln
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Weitgeschwungen zieht sich das Weltstadthausix oder der „Walfisch“ wie die Kölner es nennen, von der Schildergasse bis über die Nord-Süd-Fahrt. Die städtebaulichen Bedingungen stellten eine Herausforderung für Architekt Renzo Piano dar. So erhebt sich die Konstruktion aus Holz und Glas im Zentrum von Köln. Für den schwungvollen Bau ließ man die 6.800 Scheiben für die Glasfassade individuell fertigen. Das Weltstadthaus wird seinem Namen gerecht und bietet dem kauffreudigen Besucher eine Vielfalt an Labels und Architektur auf internationalem Niveau.
Stadtspaziergang mit Hörgeschichten und Stadtgefühl

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