Stadt in Türkei

Istanbul

Istanbul ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und deren Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Das Stadtgebiet erstreckt sich am Nordufer des Marmarameeres auf beiden Seiten der Meerenge zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer, des Bosporus. Durch diese beidseitige Lage sowohl im europäischen Thrakien als auch im asiatischen Anatolien ist Istanbul die einzige Metropole der Welt, die sich auf zwei Kontinenten erstreckt.
Das städtische Siedlungsgebiet umfasst rund 12,8 Millionen Einwohner und nimmt damit den 3. Platz unter den bevölkerungsreichsten Städten der Welt ein.
Lange Zeit war Istanbul ein bedeutendes Zentrum des orthodoxen Christentums und des sunnitischen Islam, bis heute ist Istanbul der Sitz des ökumenischen Patriarchen und ein Platz zahlreicher Moscheen.

Die unter den Namen Kalchedon und Byzantion erbaute Metropole kann auf eine 2600-jährige Geschichte zurückblicken. Das Stadtbild ist von antiken, mittelalterlichen, neuzeitlichen und zuletzt modernen Baustilen geprägt und vereint architektonische Elemente der Griechen, Römer, Byzantiner, Osmanen und Türken. Aufgrund dieser Einzigartigkeit wurde die historische Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und für das Jahr 2010 den Titel Kulturhauptstadt Europas erhalten.


Besondere Sehenswürdigkeiten sind:

Topkapı Sarayı, ehemalige Residenz der Sultane bis 1853, zeigt in seiner "Schatzkammer" weltweit einzigartige Kunstschätze

Aya Sofya (Hagia Sophia), Kirche der Göttlichen Weisheit, lange Zeit die bedeutendste Kirche der Christenheit, 537 nach nur 5 jähriger Bauzeit eingeweiht, ab 1453 Moschee, seit 1934 Museumdie "Kirche der Heiligen Weisheit", über der Altstadt von Istanbul. Mit ihrem rötlich schimmernden Mauerwerk und den später in osmanischen Zeiten angebauten vier Minaretten gehört das gut 1400 Jahre alte Bauwerk immer noch zu den prägenden Erscheinungen der Istanbuler Silhouette und ist bis heute ein Wahrzeichen der Stadt.

Sultanahmet Camii (Blaue Moschee) wurde unter Sultan Ahmet I als Teil eines riesigen Komplexes erbaut. Aufgrund der Innenausstattung mit blauen Fliesen wird sie auch Blaue Moschee genannt. Der Gesamtkomplex besteht aus der Moschee, Koranschule, Medrese (Schule) und der Türbe (Grabmal) Sultan Ahmets. Die Moschee liegt in einem ausgedehnten Hof, der fünf Tore hat. Auf den ersten Blick ist sie die beeindruckendste Moschee der Stadt. Über drei Stufen steigen die Kuppeln gen Himmel, und kein anderes islamisches Gotteshaus außer der heiligen Moschee in Mekka hat sechs Minarette.

Süleymaniye Camii (Süleymaniye Moschee) gilt als ein bedeutendes Bauwerk osmanischer Architektur, erbaut 1550 bis 1557 unter der Herrschaft des Sultans Süleyman I. Architekt war Mimar Sinan (1490 oder 1491 - 1588). Sie besteht aus einem Innenhof, der von Säulenhallen mit 28 Kuppeln umgeben ist, die wiederum von 24 Säulen getragen werden. In den vier Ecken des Innenhofes erheben sich vier Minarette mit insgesamt zehn Brüstungen. Der Hauptteil der Moschee ist von einer riesigen Kuppel mit einem Durchmesser von 27,5m und einer Höhe von 47m bedeckt. Die Akustik des Gebäudes ist eine der besonderen Merkmale des Gebäudes, die durch das Aufstellen von 64 Krügen an verschiedenen Stellen der Wände und in den Fluren erreicht wurde. Die Süleymaniye konkurriert in Istanbul mit der Blauen Moschee um den Titel der größten, schönsten und erhabensten Moschee der Stadt. Zwar ist die "Blaue" Sultanahmet-Moschee größer, doch unter Kennern gilt die Süleymaniye als der herausragende Sakralbau der Stadt. Sie thront, von Topkapi aus gesehen, hinter dem Großen Basar über dem Goldenen Horn. Wenn man vom Galata-Turm aus auf die Altstadt schaut, ist sie nach wie vor die dominierende Figur in der Silhouette der Stadt.

At Meydanı (Rossplatz, hier war das ehemalige Hippodrom) liegt neben der Blauen Moschee. Kaiser Septimius Severus ließ hier im 2. Jahrhundert ein Gegenstück zum Colosseum in Rom errichten. Die Türken verwendeten die Reste der Anlage für ihre Neubauten. Heute noch stehen hier drei berühmte Säulen: Dikilitaş (Ägyptischer Obelisk), etwa 3500 Jahre alt, während der Regierungszeit von Theodosius dem Großen (378 - 395 n. Ch.) wurde er hier aufgestellt, er ist noch erstaunlich gut erhalten; Yılanlı Sütün (Schlangensäule), heute nur mehr ein Rest einer Säule, die ursprünglich beim Apollotempel in Delphi stand, etwa 2500 Jahre alt; Örmetaş (Gemauerte Säule), vermutlich in spätrömischer Zeit errichtet, war ursprünglich mit Bronzeplatten verkleidet, welche während der Kreuzzüge von den "christlichen Rittern" abmontiert und wie so viele andere Kunstwerke als Kriegsbeute mitgenommen wurden.

Ein Besuch im Hamam (türkischen Dampfbad) ist eine Möglichkeit die türkische Badekultur auch aus anderer Sicht kennenzulernen, die einerseits in den religiösen Vorschriften des Islam (regelmäßige Reinigung unter fließendem Wasser) liegt, andererseits in der Bäderkultur des römischen Reiches wurzelt. Die meisten Hamams in Istanbul sind viele hundert Jahre alt.

Der Große Basar "Kapali Cars"i ist das pulsierende Herz der Altstadt. Jeder Besucher, der ihn zum ersten Mal durch eines seiner 17 Tore betritt, wird sich im Gassengewirr unweigerlich verlaufen und froh sein, wenn er zufällig auf eines der Teehäuser trifft, wo er Luft schnappen und sich erholen kann. Die antike Shopping Mall erstreckt sich von der Nuruosmaniye- bis zur Beyazit- Moschee über eine Fläche von rund 32 000 m².

Der Ägyptische Basar ist auch unter dem Namen Gewürzbasar bekannt. Die Händler haben Safran, Paprika, Thymian oder andere exotische Abschmecker zu farbenfrohen Hügeln an ihren Verkaufsständen aufgebaut, wobei jeder hofft, seine Dekoration möge den Kunden mehr locken als die des Nachbarn.  Auch wer getrocknetes Obst, Nüsse in allen Varianten, Heilkräuter, iranischen Kaviar oder handgeflochtene Körbe sucht, ist hier richtig. Im Prinzip ist der Ägyptische Basar nichts anderes als ein tausendjähriger Feinkostladen, der standesgemäß untergebracht ist.

Entlang der Fußgängerzone Istiklal Caddesi reihen sich Filialen internationaler Modeketten, wunderschöne alte Buchläden, Cafés und Süßigkeitengeschäfte aneinander.

In Beyoglu, entlang der Istiklal Caddesi, schlägt der Puls des heutigen Istanbul. Einst von den Genuesen gegründet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch das europäische Viertel, trifft sich heute hier die Jugend der Stadt.

Rund um den Galata-Turm - in Tesvikiye und Nisantasi, den von den Künstlern bevorzugten Vierteln - blüht die Kulturszene.


Istanbul

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